Warum klassischer Virenschutz nicht reicht #
Viele Unternehmen verlassen sich ausschliesslich auf ihre Virenschutz‑Software und glauben damit ausreichend geschützt zu sein. Doch klassische Endpoint‑Security verfolgt ein völlig anderes Sicherheitskonzept und deckt nur einen Teil der Gefahren ab.
Genau an dieser Stelle stösst herkömmlicher Virenschutz an seine Grenzen. Die folgenden Beispiele zeigen, welche typischen Angriffsszenarien dadurch unentdeckt bleiben und warum eine DNS-Security wie SecureDNS von Secutec diese Lücke schliessen kann.
Virenschutz reagiert zu spät #
Ein Virenscanner schützt erst nachdem:
- eine Datei heruntergeladen wurde
- sie geöffnet wurde
- sie im System ausgeführt wurde
DNS‑basierte Angriffe passieren jedoch davor, nämlich in dem Moment, bevor eine Webseite geöffnet wird. Wenn der Benutzer auf eine gefälschte URL klickt, ist es bereits zu spät und selbst der beste Virenschutz kann dann oft nichts mehr tun.
Gefälschte Webseiten wirken für klassische Antivirus-Programme harmlos #
Phishing-Webseiten:
- sind technisch nicht «schädlich»
- enthalten keine Malware
- liefern keine infizierten Dateien aus
Sie dienen ausschliesslich dazu, Menschen zu täuschen, nicht Computer.
Das bedeutet, dass klassischer Virenschutz solche Angriffe oft nicht erkennt, da keine Schadsoftware ausgeführt wird. Phishing zielt auf den Menschen, nicht auf das System.
SecureDNS greift früher ein und blockiert gefährliche Domains bereits bei der DNS-Abfrage, bevor die Webseite geladen wird.
Neu registrierte Domains sind besonders gefährlich #
Cyberkriminelle registrieren täglich Tausende neue Domains, um Phishing‑Angriffe zu starten. Diese Domains:
- sind frisch erstellt (sogenannte «Newly Registered Domains»)
- sind in keiner Antiviren‑Datenbank
- werden für schnelle Attacken verwendet und dann wieder gelöscht
Ein klassisches Antivirus‑Produkt hat keinen Zugriff auf globale DNS‑Registrierungsdaten und erkennt diese gefährlichen Domains oft nicht.
SecureDNS hingegen blockiert viele dieser neu registrierten und noch unbekannten Domains automatisch.
Verschlüsselte Verbindungen täuschen klassischen Schutz #
Phishing‑Seiten nutzen heute häufig:
- HTTPS
- TLS‑Zertifikate
- vermeintlich sichere Browserverbindungen
Ein grünes Schloss in der URL bedeutet also nicht, dass die Seite sicher ist.
Antivirus‑Programme verlassen sich häufig auf die Sicherheit der Verbindung, prüfen jedoch nicht, ob die Domain an sich vertrauenswürdig ist.
SecureDNS erkennt riskante DNS-Muster, auffällige IP-Verläufe und bösartige DNS-Einträge, selbst dann, wenn die Webseite über HTTPS aufgerufen wird und auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirkt.
Wie SecureDNS als DNS Service Ihr Unternehmen schützt #
Die zuvor beschriebenen Beispiele zeigen, dass viele moderne Angriffe nicht erst auf dem Endgerät beginnen, sondern bereits bei der Verbindung zu einer schädlichen oder gefälschten Domain. Genau an diesem Punkt setzt SecureDNS an.
SecureDNS von Secutec sichert Internetverbindungen bereits in der Phase der DNS-Abfrage ab. Noch bevor ein Webbrowser eine Webseite lädt oder ein Client mit einem Server kommuniziert, prüft SecureDNS, ob die angefragte Domain vertrauenswürdig ist.
Damit greift SecureDNS deutlich früher als klassischer Virenschutz oder Firewalls ein und verhindert viele Angriffe bereits im Ansatz, bevor Benutzer überhaupt mit einer gefährlichen Webseite in Kontakt kommen.
Schutz auf DNS-Ebene bevor etwas passiert #
SecureDNS schützt auf DNS-Ebene, noch bevor eine Verbindung zu einer Webseite oder einem Server aufgebaut wird. Jede DNS-Abfrage wird automatisch geprüft und bewertet, bevor sie weitergeleitet wird. Dabei erkennt SecureDNS unter anderem neu registrierte, bekannte schädliche oder auffällige Domains sowie ungewöhnliches DNS-Verhalten im Netzwerk. Erst danach wird entschieden, ob die Anfrage erlaubt oder blockiert wird. Gefährliche Verbindungen werden so gestoppt, bevor überhaupt ein Risiko für Benutzer entsteht.
DNS-basierter Schutz setzt an einem Punkt an, der im Alltag unsichtbar ist, aber bei jeder Internetverbindung eine zentrale Rolle spielt. Gerade für KMU ist SecureDNS deshalb besonders wirkungsvoll, da viele Angriffe bereits vor dem Seitenaufruf gestoppt werden, unabhängig vom Verhalten einzelner Benutzer.
SecureDNS schützt Ihr Unternehmen vor Phishing, indem gefährliche Domains blockiert werden, bevor gefälschte Login-Seiten überhaupt geladen werden können. Passwörter, Zugangsdaten und sensible Informationen bleiben so geschützt, auch wenn Mitarbeitende auf täuschend echte Links klicken.
Darüber hinaus verhindert SecureDNS die Kommunikation von Malware und Ransomware über DNS. Selbst wenn ein Gerät bereits kompromittiert ist, kann es keinen Kontakt mehr zu schädlichen Servern aufnehmen, wodurch sich Angriffe häufig frühzeitig entschärfen lassen.
Ein grosser Vorteil für KMU ist der geringe technische Aufwand. SecureDNS funktioniert netzwerkbasiert, es ist keine Softwareinstallation auf Endgeräten notwendig. Dadurch werden alle Geräte im Firmennetzwerk automatisch geschützt. Für Home-Office und mobile Geräte lässt sich der Schutz ausserdem nahtlos erweitern.
Zusätzlich schafft SecureDNS Transparenz im DNS-Verkehr. Unternehmen erhalten Einblick in angefragte Domains, auffällige DNS-Anfragen und potenzielle Risiken im Netzwerk. Grundlage dafür sind globale Threat-Intelligence-Daten, unter anderem aus Cloud-basierten Analysen, die laufend aktualisiert werden.
SecureDNS lässt sich einfach in bestehende Netzwerke integrieren, arbeitet cloudbasiert, ist wartungsarm und datenschutzkonform. DNS-Daten werden anonymisiert verarbeitet und ausschliesslich zur Sicherheitsanalyse genutzt.
Durch den geringen Betriebsaufwand und die frühzeitige Blockierung von Angriffen ist SecureDNS zudem eine kosteneffiziente Sicherheitslösung, insbesondere für KMU mit begrenzten IT-Ressourcen.
Für wen ist SecureDNS besonders sinnvoll? #
SecureDNS eignet sich besonders für:
- KMU ohne eigenes Security-Team
- Unternehmen mit vielen Benutzern
- Organisationen mit Cloud-Abhängigkeit
- Schulen, Verwaltungen, NGOs
- Firmen mit hohem Phishing-Risiko
Überall dort, wo das Internet täglich genutzt wird, ist DNS-Sicherheit ein entscheidender Faktor.
DNS ist unsichtbar, aber unverzichtbar. Jede Internetverbindung beginnt mit einer DNS-Abfrage und genau dort beginnen auch viele Angriffe.
Wer DNS absichert, schützt nicht nur Technik, sondern vor allem Menschen. SecureDNS sorgt dafür, dass Benutzer gar nicht erst auf gefälschte oder schädliche Webseiten gelangen. DNS bleibt im Hintergrund. Sicherheit sollte dabei zuverlässig und automatisch mitlaufen.